Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Sassendorf

"Unterm Lohner Kirchturm", 21.08.16, MP

BSa, 21.12.2014

Geplante oder auch bestehende Aktivitäten des Posaunenchores sollen hier bekanntgemacht werden. Und im Weiteren wird das vielfältige Programm innerhalb und außerhalb der Kirchengemeinde angezeigt.

Posaunenchor der Kirchengemeinde sucht Nachwuchsbläser

Ein zweiter Anfängerchor nimmt seine Arbeit nach den Ferien am 2. November wieder auf

Was wäre ein Posaunenchor ohne Nachwuchs? Der Posaunenchor ist eine Gruppe der evangelischen Kirchengemeinde. Ein großer Bestandteil des Chores ist der Einsatz bei Gottesdiensten. Weitere Auftritte außerhalb der Gemeinde bieten sich beim Mitwirken im Weihnachtsdorfes, bei örtlichen Veranstaltungen, privaten Festen und auch von der Landeskirche angebotenen Bläserfreizeiten und Schulungen.

Ein besonders wichtiger Teil der Posaunenchorarbeit stellt die Ausbildung des Jungbläsernachwuchses dar. Dabei schließt der Ausdruck „Jungbläser“ keineswegs diejenigen aus, die bereits auf ihre Jugend zurück blicken können. Junge Familienväter und Mütter sind also gern gesehen, eine Jungbläserausbildung im Posaunenchor zu erwerben und einen neuen Freizeitausgleich mit ihrem Kind zu finden. Zielgruppe für diese Ausbildung bleiben aber Kinder und Jugendliche ab 8 Jahre. 

Um in der Gemeinschaft mitspielen zu können, muss man nicht evangelisch sein. Aber man darf keine Angst vor der Kirche haben. Wir möchten mit unserer kirchenmusikalischen Arbeit und durch Mitgestaltung die Gemeindegottesdienste bereichern. Dabei ist es egal, evangelisch oder katholisch zu sein.  

Eine vorherige musikalische Ausbildung ist nicht erforderlich. Die qualifizierte Jungbläserausbildung übernimmt unsere Chorleiterin, Frau Barbara Bartsch, eine Musikpädagogin mit Schwerpunkt Trompete. Die Ausbildung erstreckt sich je nach Alter, Vorkenntnisse und Einsatzbereitschaft zwischen zwei und vier Jahre, wobei im letzten Halbjahr die Jungbläser bereits in den großen Chor mit eingebunden werden sollen. Kleine Auftritte in der Öffentlichkeit während dieser Zeit sind vorgesehen. Gespielt werden neben der Choralbegleitung volkstümliche Lieder, sowie freie Stücke junger und alter Komponisten. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Ausbildung geschieht in kleinen Gruppen.

Dem Posaunenchor ist es wichtig, den Jungbläsern eine gute und interessante Ausbildung zu ermöglichen. Erlernen kann man im Chor Trompete, Posaune, Bariton, Tenorhorn, Waldhorn und Tuba. Die Größe des Kindes muss zum Musikinstrument passen. Ein Kind sollte also nicht gleich mit der Tuba starten. Es wird in der Regel mit der Trompete beginnen. Die Instrumente werden vom Chor gestellt und die gesamte Ausbildung wird von der Kirchengemeinde finanziell getragen. Die Konfession spielt keine Rolle, einzig wird erwartet, dass der Jungbläser am Ende der Ausbildung dem Chor weiterhin treu zu bleibt.

Die Übungsstunde findet immer am Freitagabend ab 18.00 Uhr bis 18.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus an der Waserstraße 9 statt, direkt neben der evangelischen Kirche in Bad Sassendorf.

Wer Lust bekommen hat, ein Instrument zu erlernen, kann dort Näheres erfahren. Eine vorherige Anmeldung bei Frau Bartsch wäre angebracht.

 

Ansprechpartner des Posaunenchores sind:

Barbara Bartsch, Telefon: 02941/9516203

E-Mail: barbara.bartschdontospamme@gowaway.web.de

und 

Helmut Mey, Telefon 02921/55418

E-Mail: gaeste.meydontospamme@gowaway.gmx.de

Und so begann alles...

Der Posaunenchor wurde im Mai des Jahres 1955 von Hans Gerd Hohoff ins Leben gerufen. In der Nachbarstadt Soest hatte nach dem Zweiten Weltkrieg der dortige Posaunenchor den liturgischen Teil des Gottesdienstes in der Wiesenkirche übernommen, der gewöhnlich von der Orgel gestaltet wird. Diese war im Krieg zerstört worden.

In diesem Chor musizierte Hans Gerd Hohoff mit anderen Sassendorfer Freunden. So konnte er bei der Gründung des Bad Sassendorfer Posaunenchores auf zwei ausgebildete Bläser zurückgreifen: Jürgen Gudenoge (genannt: Tabak) mit Trompete und Bodo Oesterhaus mit Helikon und Tuba. Die neu ausgebildeten Bläser der ersten Stunde waren Horst Mardeck (Tenorhorn), Rolf Obermann (Trompete) und Helmut Mey (Trompete). Durch intensive Schulung schaffte es der Chor unter der Leitung von H. G. Hohoff, am Heiligabend des Gründungsjahres eine lange Tradition zu beginnen, die bis heute anhält. Der Posaunenchor ist seit dem für viele Gottesdienste ein fest eingeplanter Bestandteil geworden.

Im Laufe der Jahre wuchs der Posaunenchor zu einer Größe von rund 20 ausgebildeten Bläsern. Die Nachwuchs-Ausbildung war zunächst den Chorleitern vorbehalten, später übernahmen diese Aufgabe geeignete ausgebildete Mitbläser wie Erhard Mey. Unter seiner Anleitung erlernten in den Jahren 1962 und 1963 Manfred Peslak (Trompete), Kurt Engelkemeier (Flügelhorn), Friedrich Wilhelm Brüninghaus (Tuba), Herbert Kipp (Tenorhorn) das Musizieren. Um 1969/70 haben Reiner Tigges (Posaune), Manfred Peslak (Trompete), Klaus-Dieter Gerlach (Trompete) und Herbert Kipp (Tenorhorn) die Ausbildung übernommen. Zu einem späteren Zeitpunkt bildete noch Hans-Gerd Hohoff jun. weitere Bläser aus.

Höhepunkte zu dieser Zeit waren gemeinsame Auftritte mit dem Kirchenchor in zahlreichen Gottesdiensten.

Nicht vergessen sind die Posaunentage in Herford, zu denen wir mit Fahrrädern fuhren. Auch denken die Bläser an das Musizieren mit 800 Bläsern in der Dr.-Oetker-Halle in Bielefeld.

 

Interessiert an mehr Geschichten und Erlebnissen des Posaunenchores?

Schauen Sie einfach mal herein! Hören Sie zu oder bringen Sie Ihr Instrument gleich mit.