Gesichtsmaske, selbstgenäht

Natürlich ist eine Mund- und Nasenmaske nur ein einfaches Hilfsmittel und keine absolute Garantie vor Keimen aller Art, aber sie schützt zumindest vor Tröpfchen und davor, sich selbst mit kontaminierten Fingern ins Gesicht zu fassen. Außerdem ist so eine Maske eine Höflichkeit dem Mitmenschen gegenüber, um die Keimbelastung – und somit die Ansteckungsgefahr – zu reduzieren.

Diese Gesichtsmaske ist schnell genäht, kochfest und heiß bügelbar (schnelle Desinfektion!), man kann zusätzlich eine wechselbare Einlage hineinlegen – und außerdem ist sie sehr angenehm zu tragen.

Und man braucht nichts weiter als ein großes Herrentaschentuch, eine Nähmaschine, - notfalls sogar von Hand - und etwas Hut- oder Hosengummiband...

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Los geht’s: -

Das große Taschentuch in der Mitte falten...

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...und die Seiten etwa 3-4 cm breit umklappen.

 

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- Festbügeln.

- Nun den Stoffbruch oben, sowie die offene Seite unten, knapp zusammennähen.

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- Auch die umgeklappten Seitenteile festnähen – hier aber weiter in der Mitte, damit die Seitenteile nicht zurückklappen.

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- Jetzt die Seitenteile in der Mitte zu einer großen Stufe falten (ähnlich einer großen Treppenstufe...).

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- Etwa 20 cm Hutgummi abschneiden und an die Enden einen Knoten machen.

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- das verknotete Ende etwa 1,5 cm tief in die „Treppenstufe“ legen und – am Rand der Stufe entlang, hinter dem Knoten – kurz „hin-und her“ festnähen.

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- weiternähen

- Kurz vor dem unteren Ende der Stufe, den Rest des Hutgummis in die Stufe schieben und ebenfalls „hin und her“ festnähen.

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- nun noch – damit die Maske im Nasen-Augenbereich bequemer zu tragen ist und sich nicht zu sehr wölbt – ein Stück der Stufe (einen knappen Zentimeter) schräg nach oben zum Stoffbruch ziehen und bis zur Seitennaht festnähen.

- Fertig!

 

                             Halten Sie durch und bleiben Sie gesund! BeeS